Schöne neue digitale Welt oder wo geht die Reise hin?

Um gleich die Antwort vorwegzunehmen, wir wissen nicht, wo die Reise hingeht. Eine Menge kluger Köpfe macht sich jedoch Gedanken darüber, wie sehr und weitgehend die Veränderungen der digitalen Revolution bereits reichen und noch reichen werden. Natürlich denken auch wir von contemas über diese Prozesse intensiv nach – sind diese Überlegungen doch die ureigensten Grundlagen unserer Arbeit. Welche neuen Trends werden die digitale Welt prägen? Wie sieht das Online-Marketing von morgen aus? Wie kommt man zu Content und wer schafft diesen überhaupt?

Um mit den Worten von Joshua Benton, Direktor des renommierten Nieman Journalism Lab an der Harvard University, zu sprechen: „Mobil ist das aktuell größte Ding!“ Smart Phone, Tablets, iWatch, smarte Gadgets etc. – eh klar, wir merken es ja auch selbst alle tagtäglich: die mobile Nutzung steigt rasant. Der Wechsel von Desktop auf mobile Endgeräte wird sich massiv weiter fortsetzen. Ein wacher Blick während des Kaffeehausbesuches oder während einer U-Bahnfahrt macht einiges klar – fast jeder ist ständig online, mit Blick auf das mobile Display. Ob es einem gefällt oder nicht, diese Frage stellt sich hier nicht – Fakt ist: wir sind ständig online interaktiv, ob privat oder beruflich. Somit verändert sich auch das Userverhalten maßgeblich. Und damit einhergehend auch unsere Arbeit für unsere Kunden – dranbleiben ist also wie immer angesagt.

Dabei wird Content Management zum bestimmenden Schlagwort der Szene. Matthias Horx, einer der bekanntesten Zukunftsforscher, bringt es pointiert auf den Punkt: „Too much information!“ Nicht nur, dass es eine unübersehbare Flut an relevanten und irrelevanten Informationen und Inhalte ohne Ende zu geben scheint – die Inhalte werden auch auf immer mehr Kanälen transportiert.

Einzelne Artikel werden über Social Media bereits öfter gelesen als im eigentlichen Träger-Medium. Auch die Art des Story-Tellings, der Erzählweise, verändert sich durch die vermehrte Nutzung von mobilen Endgeräten grundlegend. Neben dem „geschriebenen Wort“ wird die Kombination mit Videos, Tweets, Blogs, Streams etc. eine immer stärkere Rolle einnehmen. Auch die Miteinbeziehung von User generated Content ist eine spannende Angelegenheit, die wir in Zukunft verstärkt in unsere Arbeit miteinfließen lassen werden. Schließlich besteht das Internet, auch durch den vermehrten Einfluss von Social Media, mittlerweile zum Großteil aus von Usern selbst produzierten Inhalten. Ein unglaublich wichtiger Informationsfluss und –pool, den wir uns im Sinne unserer Kunden zunutze machen sollten. Denn wir haben heute die Möglichkeit zu erfahren, was die Kunden eigentlich wollen, wie ihre Bedürfnisse aussehen. Als Kommunikationsagentur fällt uns auch die wichtige Aufgabe zu, Content zu bewerten und aufzubereiten. Die inhaltliche Spannung muss aufrecht erhalten bleiben.

Wie sagt Matthias Horx so treffend: „Technologie bringt immer neue Arbeit hervor!“ Gerade das macht unseren Job ja so spannend. Um abschließend noch einmal auf unseren Einleitungssatz zurück zu kommen, wir wissen nicht, wohin die Reise geht.

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