„Digital sucks“ – das Recap zur Next Konferenz 2017 in Hamburg

Shermin Voshmgir und Andreas Wenth bei next17

Blockchain ist noch immer der neue heiße Scheiß in der virtuellen Welt.

Und um mich mit den digitalen Helden unserer Zeit genau darüber auszutauschen, machte ich mich im September auf nach Hamburg zur Next Konferenz. Mit ganz viel Vorfreude und Spannung im Gepäck. Und ich wurde nicht enttäuscht, nein viel mehr noch – die Next hat meine Erwartungen sogar noch weit übertroffen. Ich war wieder einmal genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Rund 1300 Gestalter der digitalen Entwicklung trafen sich unter dem Motto „Digital sucks“ auf der Reeperbahn, um über eine smartere, digitale Zukunft zu diskutieren.

Ein ganz wichtiges Thema war die besagte Blockchain. Die Gründerin von BlockchainHub Shermin Voshmgir hat in ihrem Vortrag „Blockchain and the Future of the Internet“ einmal mehr die Wichtigkeit eines dezentralisierten Webs betont. Im Web 2.0 sind die Computer vernetzt und die Datenspeicherung erfolgt lokal – Voshmgir nennt es Datenmonarchie. Blockchain ist ein Vertrauensprotokoll, das uns den Übergang zu einer Datendemokratie, wo nirgends mehr Daten gespeichert werden, ermöglicht. Jeder bleibt im Besitz seiner eigenen Daten – das ist Privacy by Design und genau das braucht das Internet der Zukunft, das Web 3.0. Ein wirklich spannendes Thema mit dem ich mich schon länger beschäftige. In Kürze werden wir damit auch in der Praxis arbeiten – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Wie können wir mit Hilfe von Zukunftstechnologien echte Probleme lösen, um eine smartere, digitale Zukunft zu gestalten? Das war die große Ausgangsfrage, um die sich zwei Tage lang alles drehte. Der britische Trendforscher David Mattin forderte etwa eine ernsthafte Diskussion über die Art der Gesellschaft, in der zukünftig leben wollen. Denn neue Technologien bedeuten nicht automatisch eine Verbesserung der Welt, diesen weitverbreiteten Lehrsatz müssen wir seiner Ansicht nach hinter uns lassen. Wir brauchen ein neues Modell von Optimismus und technologischem Fortschritt. Mit der provokanten These „Digital sucks“ machen die Digitalentscheider darauf aufmerksam, nicht noch mehr neue digitale Probleme zu entwickeln. Vielmehr braucht es in erster Linie erfolgreiche, digitale Produkte, die es schaffen, bestehende Probleme zu lösen.

Was wird Konsumenten in naher Zukunft bewegen? Eine Frage, die irrsinnig wichtig ist für uns in der Digitalszene. Denn darauf bauen unsere ganzen Strategien und unser Handeln als Unternehmen auf. Viele Vortragende boten Inspiration und business-relevantes Wissen zu Trends und Zukunftstechnologien, damit wir uns auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation vorbereiten können. Die Next ist aber auch ein wichtiger Ort zur Vernetzung mit anderen Kreativen aus der Digitalwirtschaft.

Viele weitere Informationen und Visionen finden Sie in den Videos der Vorträge

Spannend war die Next Konferenz 2017. Das ganz spezielle an diesem Event ist, dass es gleichzeitig mit dem Reeperbahn Festival stattfindet, Europas größtem Clubfestival. Die Stimmung ist grandios, wenn so viele Kreative aufeinander treffen, die auf den ersten Blick gar nichts gemeinsam haben.Möchten Sie wissen, wenn ich dort so alles gehört und getroffen habe? Kommen Sie doch auf einen Kaffee zu mir ins Büro und wir unterhalten uns darüber und über die Möglichkeiten, Ihre Marke digital fit für die Zukunft zu machen.

Ihr Andreas Wenth

 

 

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